Kategorie: News 28. August 2013

Anrufe von Datenschützern sind Fakes

Datenschutz
Geben Sie Daten keinen fremden Personen weiter!

Wer kennt das nicht? Hin und wieder klingelt zuhause das Telefon und es ist irgendjemand am anderen Ende, der einem etwas verkaufen möchte, der eine Umfrage machen will oder einen durch geschicktes Befragen zu einem Vertragsabschluss drängt. Solche Anrufe sind nicht selten und häufig flattern in der Folge auch noch Rechnungen ins Haus. Grundsätzlich sollte man auf solche Anrufe überhaupt nicht eingehen. Auch dann nicht, wenn es sich um angebliche Datenschützer handelt, die einen kontaktieren.

 

Datenschutzbehörden warnen

 

In der jüngsten Vergangenheit kommen diese Anrufe immer wieder vor. Sei es, dass sich der Anrufer als „Bundesdatenschutzzentrale“ ausgibt, als „Bundes- oder Landesdatenschutzamt“ oder als „Verwaltungszentrale für Datenschutz“. Solche Institutionen gibt es allerdings gar nicht – sie sind frei erfunden! Zudem sollte jeder wissen, dass Datenschutzbehörden solche Anrufe niemals tätigen.

 

Wer einen solchen Anruf bekommt, sollte auf keinen Fall Daten von sich preisgeben und irgendwelchen Verträgen zustimmen. Die richtige Verhaltensweise: Sofern eine Nummer im Display steht, diese notieren und das Gespräch sofort beenden. Sofern Ihnen ein Schreiben zugeht, in dem steht, dass Sie durch dieses Telefonat einen Vertrag eingegangen sind und Sie für diese Leistung nun bezahlen sollen, legen Sie sofort Widerspruch ein. Parallel können Sie die Bundesnetzagentur unter der Rufnummer 0291-9955 206 über die unerlaubte Telefonwerbung und den Rufnummernmissbrauch informieren.

Autor: von Holger Schossig 0 Kommentare

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