Kategorie: News 01. Mai 2013

Funkraub: Schützen Sie Kreditkarten & Co.

Funkraub
Kreditkarten sind nur in einem speziellen Geldbeutel absolut sicher.

Kreditkarten sind aus unserer heutigen Zeit kaum wegzudenken. Bargeldloses Zahlen, einfach mit PIN-Eingabe – bequemer geht es nicht. Und weil wir alle wissen, dass überall Schurken lauern, gehen wir mit Kreditkarte, EC-Karte und all den anderen wichtigen Karten, die wir im Geldbeutel haben, auch entsprechend sorgsam um. Über die Schulter darf bei der PIN-Eingabe niemand schauen und die Karte darf auch beim Bezahlen im Restaurant das Blickfeld des Besitzers nicht verlassen. Wer so handelt, der hat alles richtig gemacht und braucht keine Sorgen zu haben, dass Unbefugte an seine Daten kommen. Sollte man meinen! Doch dem ist bei Weitem nicht so!

 

Ungeschützte RFID-Daten

 

Die Daten, die auf Kreditkarten oder auch in Ausweisen gespeichert sind, nennt man Radio Frequency Identifications, kurz RFID. Diese Daten sind ungeschützt, was bedeutet, dass man sie mit einem kleinen, unscheinbaren Lesegerät jederzeit auslesen kann und das, obwohl der Hacker die Karte niemals zu Gesicht bekommt. Die Lesegeräte können dies aus mehreren Metern Entfernung und durch Kleidung und Taschen hindurch. Das dauert nur einige wenige Augenblicke, schon hat der Dieb die nötigen Daten, mit denen er die Karte duplizieren und ohne Probleme Transaktionen durchführen kann.

 

Wie aber schützt man sich davor? Spezielle Geldbeutel helfen dabei. Sie haben einen integrierten Chip, der die vom Lesegerät ausgeschickten Funkwellen effektiv blockiert, sodass der Hacker keine Chance mehr hat, auf die Daten zuzugreifen. Die Lederwaren gibt es nicht nur als Geldbörse, sondern auch als Brieftasche und als Scheckbücher.

Autor: von Holger Schossig 2 Kommentare

1 Kommentare

Kommentar von Peter

Ein sehr guter Blog Beitrag. ich hoffe, dass ihn viele Leute lesen und sich dann Gedanken machen.

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