Kategorie: News 23. Oktober 2013

Industriespionage: Risiko durch Smartphones und Tablets enorm hoch

Daten über das Smartphone sind oft ungeschützt.
Daten über das Smartphone sind oft ungeschützt.

Ist von Industriespionage die Rede, dann könnte man meinen, dass hier mal wieder ein neuer Actionfilm á la James Bond in die Kinos kommt. Dass Industriespionage aber gleich bei uns um die Ecke ein Thema ist, das immer größere Wellen schlägt, ist den wenigsten bekannt. Gerade durch den Einsatz von Tablets und Smartphones haben Spione leichtes Spiel. Seit 2007 haben sich die wirtschaftlichen Schäden fast verdoppelt und liegen bei ca. 4,2 Milliarden Euro im Jahr. Für Profis ist es ein Leichtes, mobile Geräte abzuhören, um an geheime Informationen zu gelangen.

 

NSA lässt grüßen

 

Das Problem ist, dass sowohl GSM-Mobiltelefone, wie auch mobile VoIP-Telefonate extrem gefährdet sind, weil zum einen das Knowhow frei zugänglich ist und zum anderen geeignete Abhörgeräte für kleines Geld direkt online gekauft werden können. Mit ein wenig technischem Verstand lassen sich diese Geräte so umbauen, dass sie für Lauschangriffe á la NSA genutzt werden können.

 

Da Verschlüsselungsmethoden, die auf Software basieren, von Hackern leicht zu umgehen sind, ist die hardwarebasierende Verschlüsselung eine echte Alternative. Dabei müssen alle Prozesse gekapselt ablaufen, beispielsweise auf einer separaten microSD-Karte. Um die Teilnehmeridentität zu schützen, sollten außerdem Technologien zur Authentifizierung von Gesprächspartner eingesetzt werden.

Autor: von Holger Schossig 0 Kommentare

0 Kommentare

Kommentar abgeben

Bitte geben Sie Name und E-Mail-Adresse an.
Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Kommentarrichtlinien
Um zu verhindern, dass Gruppen oder einzelne Nutzer die Kommentarfunktion des Blogs für politische Werbung oder die Verbreitung von beleidigenden oder rassistischen Texten missbrauchen, sind wir gezwungen, Einträge nur nach vorheriger Kontrolle durch die Redaktion freizugeben. Wir bitten um Verständnis.

Kommentarrichtlinien im Detail lesen