Kategorie: Video 01. Januar 2014

Sonifikation: für eine bessere Videoüberwachung

Durch die Sonifikation wird Videoüberwachung noch effektiver.

Ist von einer Videoüberwachung die Rede, dann heißt das vor allem: Optische Überwachung. Dass hierbei aber eine zusätzliche akustische Überwachung bessere Ergebnisse liefert, wissen viele nicht. Doch genau das könnte in Zukunft interessant werden und eine noch genauere Überwachung liefern. Denn mit der Sonifikation können Geräusche Objekten auf dem Video zugeordnet werden. So kann akustisch sogar ein dreidimensionales Bild entstehen.

 

 

Noch genauere Überwachung

 

Nun könnte eingeworfen werden, statt Objekten Geräusche zuzuordnen, einfach Mikrofone zu installieren. Hier ist allerdings ein großer Nachteil: Mikrofone nehmen auch Störgeräusche auf, die die eigentlichen Geräusche verschlechtern, ja sogar unterdrücken können. Mit einer Zuordnung von Geräuschen ist das nicht der Fall. Auch können durch die Sonifikation, die schlicht und einfach „Verklanglichung“ bedeutet, Objekte sogar ignoriert werden.

 

Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Überwacht werden soll ein Firmengelände. Personen, die sich dort bewegen, werden durch die Sonifikation Schrittgeräusche zugeordnet. So lässt sich nicht nur optisch, sondern auch akustisch feststellen, wer auf dem Gelände unterwegs ist. Da dort vor allem nach Unbefugten Ausschau gehalten wird, macht es wenig Sinn, Mitarbeiter akustisch zu überwachen. Die Sonifikation macht es möglich, dass diese für das System unsichtbar werden, indem beispielsweise allen Personen mit blauen Uniformen keine Geräusche zugeordnet werden.

 

Mit dieser neuartigen Möglichkeit sollen Videobilder nicht etwa ersetzt, sondern ergänzt werden: Für eine noch genauere Videoüberwachung.

Autor: von Holger Schossig 0 Kommentare

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