Sicherheitstipp 62

Vor allem in Wohnsiedlungen, in denen Fremde schnell auffallen, sollte man Personen, die sich besonders lange hier aufhalten oder scheinbar die Gegend beobachten, nach dem Grund des Aufenthalts fragen.


Sicherheitstipp 61

Sofern Sie über wertvolle Einzelstücke verfügen, hat es sich bewährt, Fotos oder Videos anzufertigen. Dies können Sie aber auch bei vielen anderen Wertgegenständen tun – so ist im Versicherungsfall der Nachweis einfacher.


Sicherheitstipp 60

Für eine zusätzliche Sicherheit sorgt auch das Austauschen von Telefonnummern in der Nachbarschaft. Sofern der Verdacht besteht, es könnte jemandem etwas zugestoßen sein, sollte man nicht aus falscher Scham abwarten. Nachbarn und notfalls Polizei kontaktieren.


Sicherheitstipp 59

Angefertigte Listen, die die in Ihrem Besitz befindlichen Wertgegenstände beinhalten, sollten Sie keinesfalls bei sich zuhause und schon gar nicht zusammen mit den jeweiligen Gegenständen aufbewahren. Ideal ist ein Bankschließfach. Auch bei Verwandten oder Freunden können Sie die Listen deponieren.


Sicherheitstipp 58

Wenn offizielle Personen von Behörden, Ämtern, Vereinen, Organisationen etc. vor der Türe stehen, lassen Sie sich im Zweifel immer einen Ausweis zeigen, um die Identität überprüfen zu können.


Sicherheitstipp 57

Wer sich gut mit der Nachbarschaft versteht, sollte diese bei Abwesenheit informieren. Auch sinnvoll ist es, wenn fremde Personen, beispielsweise Handwerker, im Haus zugegen sind. Hier kann eine kurze Info an den Nachbarn für zusätzliche Sicherheit sorgen.


Sicherheitstipp 56

Wenn sich bei Ihnen zuhause besonders wertvolle Gegenstände befinden, die nicht in einem Bankschließfach Platz finden, wie beispielsweise Gemälde, Pelze oder auch Antiquitäten, sollten Sie sich über eine Spezialversicherung informieren.


Sicherheitstipp 55

Sollten Sie für Wertgegenstände keine Belege besitzen, empfiehlt es sich, eine genaue Beschreibung anzufertigen. Dazu gehören Angaben wie das Material, die Größe, der Hersteller, die Typenangaben und die Nummern-Codierung.


Sicherheitstipp 54

Sofern Sie zuhause sind und es an der Tür klingelt, sollten Sie immer darauf reagieren. Der Grund: Einbrecher spionieren so oftmals die Anwesenheit der Bewohner aus.


Sicherheitstipp 53

Sowohl Großunternehmen, wie auch Unternehmen des Mittelstandes, Kleinunternehmen und Gewerbetreibende sollten sich über einen entsprechenden Versicherungsschutz Ihrer Wertgegenstände informieren und für einen ausreichenden Schutz sorgen (bspw. durch Alarmanlagen oder Überwachungsdienste).


Sicherheitstipp 52

Wertgegenstände sollten Sie immer mit Quittungen, Kaufbelegen, Urkunden und Expertisen belegen können, so ist es im Versicherungsfall einfacher, die Werte zu bestimmen. Das ist wichtig, denn hier geht es um Ihr Geld!


Sicherheitstipp 51

Müssen  Sie einen Notruf absetzen, dann denken Sie immer an die folgenden W-Fragen: Wo ist es passiert, wann ist es passiert, wer bzw. wie viele Personen sind betroffen, was ist passiert. Meist haben die Leitstellen Rückfragen, das heißt, dass Sie das Telefonat nie selbst beenden sollten.


Sicherheitstipp 50

Sofern es bei einem Einbruch zu einem Diebstahl von Wertgegenständen kommt, müssen diese so schnell wie möglich der Polizei und der Versicherung gemeldet werden. Die muss mit einer genauen Auflistung der gestohlenen Gegenstände geschehen und zwar innerhalb von drei Wochen. Verpasst man diese Frist, muss die Versicherung nichts regulieren.


Sicherheitstipp 49

Achten Sie in Ihrer Nachbarschaft besonders auf ältere, behinderte, pflegebedürftige oder alleinstehende Nachbarn. Diese sind oft hilflos und brauchen Sie!


Sicherheitstipp 48

Der Versicherungsschutz von Unternehmen ist weitaus komplexer, als der von Privathaushalten. Hier empfiehlt es sich, einmal im Jahr eine Auflistung durchzuführen, um den tatsächlichen Versicherungswert zu ermitteln – und diesen dann natürlich der Versicherung mitzuteilen.


Sicherheitstipp 47

Um eine bessere Übersicht über Ihre Werte zu bekommen, sollten Sie immer eine Liste anfertigen, in der alle Gegenstände gelistet sind. So haben Sie in einem Versicherungsfall immer den Überblick.


Sicherheitstipp 46

Geben Sie Unbekannten gegenüber niemals preis, wann Sie zuhause erreichbar sind und wann nicht. Auch nicht, wenn Fremde etwas über Nachbarn in Erfahrung bringen wollen.


Sicherheitstipp 45

Bei längerer Abwesenheit, die über zwei Monate hinausgeht (Reise, Kur, Klinikaufenthalt), sollte man der Hausratversicherung diese Abwesenheit mitteilen, da dies als gefahrerhöhend gilt. Eventuell werden geringe Zusatzbeiträge fällig. Wer dies der Versicherung nicht mitteilt, der läuft Gefahr, den vollen Versicherungsschutz zu verlieren.


Sicherheitstipp 44

Nicht am falschen Ende sparen: Eine Hausratversicherung ist wichtig, da sie Wertgegenstände im Haus zum Beispiel gegen Feuer und Einbruch schützt. Achten Sie hier besonders auf die Höhe der Versicherungssumme, die nicht unter den eigentlichen Werten liegen sollte.


Sicherheitstipp 43

Tastatur und Bildschirm können nach einer bestimmten Zeit gesperrt werden und lassen sich erst wieder entsperren, wenn man ein Passwort eingibt. Dies sollte man vor allem an Plätzen nutzen, an denen mehrere Personen Zugang zu einem PC haben. Dies ist besonders bei kurzen Abwesenheiten wichtig.


Sicherheitstipp 42

Erstellen Sie in regelmäßigen Abständen Sicherheitskopien Ihrer Daten. Dies kann auf einer externen Festplatte sein, auf CD-Roms oder auch auf einem USB-Stick. Im Fall einer Vireninfektion sind diese Daten dann sicher und gehen nicht verloren.


Sicherheitstipp 41

Bei der Nutzung von WLAN oder VoIP sollten Sie Ihren Zugang immer verschlüsseln. So wird ausgeschlossen, dass Dritte mithören, mitlesen oder sich widerrechtlich einloggen können.


Sicherheitstipp 40

Sofern Sie Daten von Websites downloaden möchten (Musik, Videos, Spiele etc.) vergewissern Sie sich, dass die Quelle auch vertrauenswürdig ist, denn so könnte ebenfalls Schadsoftware auf Ihr System gelangen.


Sicherheitstipp 39

Mails von unbekannten Absendern sollten Sie am besten gleich löschen. Öffnen Sie auf keinen Fall Anhänge, die Sie nicht kennen. Im Zweifel fragen Sie beim Absender nach.


Sicherheitstipp 38

Schadprogramme werden immer öfter per E-Mail versendet. Öffnen Sie deswegen Mails ausschließlich im Text-Format und nicht im HTML-Format.


Sicherheitstipp 37

Wählen Sie nicht dasselbe Passwort für mehrere Programme. Auch wenn es einfacher ist und man sich die Passwörter so leichter merken kann, haben Angreifer im Fall der Fälle nicht nur Zugriff auf ein Programm, sondern auf alle (E-Mail, soziale Netzwerke, Konto etc.)


Sicherheitstipp 36

Notieren Sie sich Ihre Passwörter, aber lassen Sie diese nie unverschlüsselt auf Ihrem PC liegen. Nutzen Sie Passwort-Verwaltungsprogramme oder notieren Sie sich die Passwörter extern, allerdings so, dass keine Dritten über Ihren PC und die Passwörter in Ihre Daten kommen können.


Sicherheitstipp 35

Um Passwörter sicher zu machen, sollten diese aus mindestens acht Zeichen bestehen. Verwenden Sie keine einfach zu erratenden Wörter wie Namen, Geburtsdaten oder dergleichen. Verwenden Sie eine willkürliche Reihenfolge von Buchstaben und Zahlen, schreiben Sie die Buchstaben auch in Groß- und Kleinschrift. Wenn erlaubt, sollten Sie zudem Sonderzeichen nutzen. Bei der Erstellung können Passwort-Generatoren hilfreich sein.


Sicherheitstipp 34

Nutzen Sie die Datenverschlüsselung auf PCs, zu denen mehrere Personen Zugang haben. Aber auch auf mobilen Geräten wie Laptops und internetfähigen Smartphones ist eine Datenverschlüsselung sinnvoll. Sensible Daten werden so für Mitbenutzer und unberechtigte Personen unleserlich gemacht.


Sicherheitstipp 33

Zugangsdaten sollten immer unter Verschluss gehalten werden. Dazu gehören Benutzernamen ebenso, wie Passwörter. Letztere sollten in regelmäßigen Abständen gewechselt werden.


Sicherheitstipp 32

Browser bieten von sich aus bereits Sicherheitseigenschaften an. Entscheiden Sie sich für einen Browser, der besonders sicher ist und auch bösartige Websites erkennt und davor warnen kann


Sicherheitstipp 31

Administratorrechte berechtigen zu einem umfassenden Zugriff auf den Computer. Das heißt aber auch, dass so Schadprogramme noch mehr Schaden anrichten können. Deswegen: Richten Sie sich ein eigenes Benutzerkonto ein und surfen Sie niemals mit Administratorrechten.


Sicherheitstipp 30

Schadstoffsoftware kann sich nur über Schwachstellen im System verbreiten. Aus diesem Grund sollte man nicht nur Anti-Viren- und Anti-Spyware-Programme regelmäßigen Updates unterziehen, auch der Browser sollte immer wieder aktualisiert werden. Um nichts zu vergessen, kann man in den Computereinstellungen die automatischen Updates aktivieren.


Sicherheitstipp 29

Wer das Betriebssystem Windows verwendet, sollte unbedingt eine Firewall installieren. Diese schützt vor Angriffen aus dem Internet und gleichzeitig vor der Übermittlung sensibler Daten.


Sicherheitstipp 28

Nicht nur Viren stellen PC-Nutzer vor Problemen, auch Spyware kann große Schäden verursachen. Dabei werden PC-Daten ausspioniert und abgegriffen, darunter Passwörter und Kontozugänge. Schützen Sie sich deshalb mit einem Anti-Spyware-Programm.


Sicherheitstipp 27

Um PC und Laptop zu schützen, sollten Sie immer ein aktuelles Virenschutzprogramm installiert haben. Wichtig ist auch ein Schutz vor Drive-by-Downloads, die nicht bei jeder Freeware-Version mitgeliefert wird. Übrigens: Auch internetfähige Smartphones brauchen ein Anti-Virenprogramm.


Sicherheitstipp 26

Wenn Sie über Handys in sozialen Netzwerken unterwegs sind, deaktivieren Sie – wenn möglich – die „location-based services“, die bei Postings anzeigen, wo Sie sich gerade befinden. Dies kann eine Einladung für Einbrecher sein.


Sicherheitstipp 25

Freunde in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co. sollten mit Bedacht gewählt werden. Auf Nummer sicher geht man, wenn man nur diejenigen mit dem eigenen Profil verknüpft, die man auch kennt. Auch sollten die Einstellungen so gewählt werden, dass keine fremden Personen Ihre privaten Einträge lesen können.


Sicherheitstipp 24

Seien Sie vorsichtig mit dem Posten von Statusmeldungen in sozialen Netzwerken. Nicht nur ein längerer Urlaub gehört hier nicht hinein, ebenso wenig die Mitteilung, dass man gerade am Badesee oder im Kino ist.


Sicherheitstipp 23

Posten Sie keine Fotos aus dem Urlaub im Internet und in sozialen Netzwerken wie Facebook. Verbrecher können so erkennen, dass Sie nicht zuhause sind. Deswegen: Fotos erst nachträglich online stellen.


Sicherheitstipp 22

Abwesenheitsnotizen haben im Internet nichts zu suchen. Hier sollte niemand nachlesen können, ob, wann und wie lange Sie im Urlaub sind.


Sicherheitstipp 21

Wenn möglich sollten Sie in sozialen Netzwerken niemals Ihren echten Namen verwenden, sondern lieber auf Pseudonyme zurückgreifen.


Sicherheitstipp 20

Beim Aufenthalt in sozialen Netzwerken sollte kein Fremder Rückschlüsse von ihrem Namen auf Ihre Adresse ziehen können. Halten Sie solche sensiblen Daten immer unter Verschluss und geben Sie diese nicht leichtfertig heraus und entfernen Sie sie – wenn möglich – aus Ihren Profilen.


Sicherheitstipp 19

Eine Adresse an einem Koffer anzubringen, ist eine gute Idee, diese sollte allerdings von außen nicht sichtbar sein. So könnten potenzielle Einbrecher Ihre Anschrift auskundschaften und während des Urlaubs die Wohnung ausräumen.


Sicherheitstipp 18

Haben Sie Wertsachen wie größere Mengen Bargeld oder Schmuck zuhause, dann sollten Sie diese bei einer längeren Abwesenheit sicher verschließen. Ideal wäre ein eigener Tresor, möglich ist natürlich auch ein Bankschließfach.


Sicherheitstipp 17

Besprechen Sie Ihren Anrufbeantworter nicht mit einem Hinweis darauf, dass Sie längere Zeit verreist sind. Dies lädt Einbrecher regelrecht ein, bei Ihnen vorbeizuschauen.


Sicherheitstipp 16

Wenn Sie in den Urlaub fahren, sollten die Haupthähne, die für die Gas- und Wasserversorgung zuständig sind, immer abgedreht werden. So vermeiden Sie mögliche Schäden.


Sicherheitstipp 15

Um sich vor Bränden, die durch Kurzschlüsse entstehen können, zu schützen, sollten Elektrogeräte bei einer längeren Reise immer ausgeschaltet werden, idealerweise nimmt man sie komplett vom Stromnetz.


Sicherheitstipp 14

Es ist nie verkehrt, wenn Sie Nachbarn, mit denen Sie sich gut verstehen, von einer längeren Abwesenheit unterrichten. So können diese immer wieder ein Auge auf Ihr Grundstück werfen.


Sicherheitstipp 13

Sollten Sie bereits über eine Alarmanlage verfügen, dann ist diese während der Urlaubsreise natürlich einzuschalten. Sagen Sie dies auch denjenigen, die nach dem Rechten sehen oder die Blumen gießen, damit sie die Anlage beim Kommen aus- und beim Gehen einschalten.


Sicherheitstipp 12

Bei längerer Abwesenheit sollten Sie Ihren Briefkasten regelmäßig leeren lassen. Ein überfüllter Postkasten zeigt Einbrechern an, dass längere Zeit niemand zuhause ist.


Sicherheitstipp 11

Eine Hausratversicherung sollte Pflicht sein. So schützen Sie sich finanziell vor eventuellen Diebstählen und Schäden, die durch Einbrecher verursacht werden. Geben Sie bei der Versicherungssumme nie zu wenig an, da sonst eine Unterversicherung droht (Wertermittlung: Quadratmeter x 650 Euro = Versicherungssumme). Genauer kann Sie hier ein Versicherungsfachmann beraten.


Sicherheitstipp 10

Geht es in den Urlaub, sollten Sie stets Anwesenheit signalisieren. Das heißt: Rollläden tagsüber offen halten und nachts schließen. Sofern Sie niemanden haben, der dies übernehmen kann, sind Rollläden mit Zeitschaltuhren eine gute Möglichkeit.


Sicherheitstipp 9

Um die Sicherheit bei Dunkelheit in Außenbereichen zu erhöhen, leisten Lichtquellen gute Dienste. Besonders beliebt sind Außenleuchten, die mit Bewegungsmelder funktionieren und Einbrecher oftmals schon vor einer Tat abschrecken.


Sicherheitstipp 8

Ein gesundes Misstrauen gegenüber Fremden ist ratsam. Unbekannte vor der Haustüre niemals hereinlassen und immer den Türspion oder die Türspaltsperre nutzen.


Sicherheitstipp 7

Haben Sie den Schlüssel zu Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung verloren, dann sollten Sie unbedingt den Schließzylinder auswechseln. So können Unbefugte mit dem Schlüssel nichts anfangen.


Sicherheitstipp 6

Wohnungs- und Haustürschlüssel haben im Freien nichts zu suchen und sollten niemals unter Fußmatten, Steinen, Blumenkästen etc. versteckt werden. Einbrecher finden jedes Versteck!


Sicherheitstipp 5

Wenn Sie Schlüssel von innen an der Haustüre stecken lassen, ist das zwar eine gute Idee, allerdings nur dann, wenn die Haustüre keine Glaseinsätze hat. Ansonsten: Schlüssel nach dem Zuschließen abziehen und sicher verwahren.


Sicherheitstipp 4

Gekippte Fenster sind für Einbrecher wie offene Fenster und können spielend geöffnet werden. Deswegen: Fenster immer nur dann kippen, wenn Sie auch zuhause sind. Selbst bei kurzer Abwesenheit Fenster schließen.


Sicherheitstipp 3

Rollläden sollten Sie niemals tagsüber schließen. Dadurch zeigen Sie an, dass keiner zuhause ist. Ideal bei längerer Abwesenheit: Jalousien mit Zeitschaltsystem.


Sicherheitstipp 2

Die Haustüre sollte auch bei kurzer Abwesenheit immer zweimal abgeschlossen werden. Einfach ins Schloss gefallene Türen sind für Einbrecher kaum ein Hindernis.


Sicherheitstipp 1

Wenn Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus auch nur für kurze Zeit verlassen, sollten Sie immer darauf achten, dass Ihre Fenster und Türen fest verschlossen sind. Vergessen Sie dabei Balkon und Terrasse nicht. Dies mindert das Risiko eines Einbruchs erheblich.